Ein Ticket ist erst eins, wenn auch bezahlt wurde.
Tickets Pro ist die Zahlungs-Zentrale von Ensemble. Die Booking Engine kümmert sich um den Platz — sobald es ums Geld geht, übernimmt Tickets Pro.
- Mehrere Ticket-Kategorien pro Veranstaltung, jede mit eigenem Preis
- Echte Zahlung über PayPal — kein simulierter Haken
- Wiederverwendbare Vorlagen für wiederkehrende Ticket-Arten
- Sitzplan-Import aus Floor Plan Pro mit einem Klick
- Serien-Verkauf: ein Kontingent je Termin, nicht je Reihe
- DSGVO-konforme Datenhaltung mit automatischer Anonymisierung
- Steuerliche Aufbewahrungspflicht nach §147 AO eingebaut
- WordPress Privacy Tools vollständig integriert
- Automatische Bereinigung abgelaufener Buchungen per Zeitplan
Kategorien im Wizard, nicht in einer separaten Verwaltung
Ein Ticket ist selten nur ein Ticket. Frühbucher, Standard, Ermäßigt, VIP — jede Veranstaltung hat ihre eigene Aufteilung. Du legst diese Kategorien direkt beim Anlegen der Veranstaltung im Wizard an, mit eigenem Preis pro Kategorie. Keine zweite Oberfläche, in der du parallel etwas pflegen musst, das dann doch nicht zusammenpasst.

Was du einmal angelegt hast, legst du nicht noch einmal an
„Abendkasse", „Ermäßigt", „VIP-Tisch für zwei" — die meisten Häuser verkaufen jeden Abend dieselben drei bis fünf Dinge. Deshalb kennt Tickets Pro Vorlagen: eine Ticket-Art mit Name, Preis und Kapazität, die du einmal beschreibst und danach jeder Veranstaltung zuweist.
Bei einer wiederkehrenden Reihe zählt jeder Abend für sich: dieselbe Ticket-Art, dieselben Preise — aber ein eigener Verkaufsstand je Datum. Was am Freitag ausverkauft ist, ist es am Freitag darauf noch lange nicht.
Und das geht in beide Richtungen. Du kannst eine Vorlage in der Verwaltung anlegen — oder ein Ticket, das du gerade im Wizard getippt hast, mit einem Klick zur Vorlage machen. Beim nächsten Termin steht es schon bereit. Kein Nachtippen, keine zweite Preisliste, die irgendwann von der ersten abweicht.

Der Saalplan bringt die Tickets mit
Wenn du mit Floor Plan Pro arbeitest, musst du die Tickets nicht doppelt anlegen. Im Plan hängt an jedem Tisch, jedem Rang, jeder Reihe eine Vorlage. Im Wizard genügt dann ein Klick auf Elemente importieren — und aus den Zuweisungen des Plans werden echte Ticket-Kategorien dieser Veranstaltung, mit Preis und Kapazität, sichtbar in der Verwaltung wie jedes andere Ticket.
Der Button sagt dir dabei, wo du stehst: wie viele Elemente noch zuzuordnen sind, und wann alles drin ist. Steht dort Importiert, ist der Plan vollständig in Tickets übersetzt.

Wenn bezahlt wird, fließt tatsächlich Geld
Der Unterschied zu einer reinen Anmeldung: Am Ende des Kaufs steht eine echte Zahlung über PayPal, kein simulierter Haken. Der Gast bezahlt, das Geld kommt an — funktionsfähig, nicht als Ankündigung für später. Aktueller Zahlungsweg ist PayPal; weitere Anbieter sind vorbereitet, aber noch nicht freigeschaltet.

Aufbewahrung und Datenschutz — eingebaut, nicht nachgerüstet
Bezahlte Tickets erzeugen steuerlich relevante Daten. Das deutsche Steuerrecht verlangt, dass Rechnungsunterlagen zehn Jahre aufbewahrt werden. Gleichzeitig haben Gäste nach der DSGVO das Recht, die Löschung ihrer persönlichen Daten zu verlangen. Tickets Pro bringt beides unter einen Hut — ohne dass du dich um die Details kümmern musst.
Solange die gesetzliche Aufbewahrungsfrist läuft, schützt Tickets Pro bezahlte Buchungen vor versehentlichem Löschen. Die Frist richtet sich nach dem Ablauf des Kalenderjahres der Buchung, wie es die Abgabenordnung vorsieht. Statt den Datensatz zu löschen, wird er nach Ablauf der Frist anonymisiert: Name, E-Mail und Telefonnummer werden entfernt, die steuerlich relevanten Belegnummern und Beträge bleiben erhalten. So erfüllst du beide Pflichten gleichzeitig — Finanzamt und Datenschutz.
Die Aufbewahrungsdauer stellst du in den Einstellungen ein — voreingestellt sind die gesetzlich geforderten zehn Jahre. Dort findest du auch die automatische Bereinigung: Einmal aktiviert, prüft sie täglich im Hintergrund, welche Buchungen ihre Frist überschritten haben, und anonymisiert oder löscht sie nach deiner Wahl. Für Altbestände gibt es eine Sammel-Anonymisierung, die alle abgelaufenen Buchungen auf einmal bereinigt.
Und weil Tickets Pro sich in die WordPress-Datenschutzwerkzeuge einhängt, funktioniert auch der Standard-Weg: Stellt ein Gast über WordPress eine Auskunfts- oder Löschanfrage, liefert Tickets Pro die zugehörigen Buchungsdaten automatisch mit — und anonymisiert geschützte Datensätze, statt sie zu löschen, solange die Aufbewahrungsfrist noch läuft.

Und wenn du gar nicht selbst verkaufst?
Dann brauchst du Tickets Pro nicht. Verkauf über Eventbrite, Reservix oder den Vorverkauf des Hauses ist bereits im Grundpaket enthalten: Du hinterlegst den Link, gibst Preis und Verfügbarkeit an, und Ensemble zeigt entweder einen Button zum Anbieter — oder blendet dessen Shop direkt auf deiner Event-Seite ein. Tickets Pro ist für den Fall gedacht, dass das Geld bei dir ankommen soll.
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